Lebenslauf: ausfüllen und ausdrucken

26. Februar 2011 – 16:02

Der erste Eindruck entscheidet

Nur wenige Minuten Zeit hat man als Bewerber. Dann hat sich der Leser einen Eindruck verschafft und der kann entscheidend sein, liest er weiter oder legt er die Bewerbung beiseite und schaut dann nie wieder hinein.

Der Lebenslauf informiert über die Ausbildungen und die bisherigen Tätigkeiten, wie auch die Fortbildungen und die besonderen Kenntnisse.

Achtung Nachteil!

Gibt es unter der Rubrik „Ausbildungen“ nur zwei Punkte, unter der Rubrik „berufliche Tätigkeiten“ jedoch gleich 10 und mehr Jobs, womöglich innerhalb kurzer Zeit, so ist das ein schlechter Einstieg.

AchtungVorteil!

Wer nach der Schule zwei aufeinander aufbauende Ausbildungen absolviert hat und danach nur ein bis zwei Arbeitsstellen über mindestens drei Jahre vorweisen kann, ist im Vorteil. Hier liegt auf der Hand: man will sich verbessern.

Der erste Blick des Unternehmers zielt daher auf den Lebenslauf. Fehler sind dort unverzeihlich und vernichten Chancen.

Was kann rein, muss aber nicht

Die Namen und berufliche Tätigkeit der Eltern sollten nur dann erwähnt werden, wenn das für die Berufswahl von Bedeutung ist. Wer sich beispielsweise für einen Beruf in der Lebensmittelbranche interessiert und aus einem solchen Betrieb stammt, der sollte das schon im Lebenslauf deutlich vermerken.

Beispiel:

Mutter: Johanna Muster, Inhaberin eines Gemüsegroßhandels

Vater: Wilhelm Muster, Bio-Landwirt

Die Religionszugehörigkeit spielt nur dann eine Rolle, wenn die Bewerbung an einen kirchlichen Träger gerichtet ist.

Hobbys sollten erwähnt werden, wenn sie für den Beruf von Bedeutung sind.

Beispiel:

Eine Bewerberin für einen Arbeitsplatz in einem Kindergarten ist in ihrer Freizeit aktiv für die Bergwacht und zeigt so soziales Engagement und sehr gute Kenntnisse in der ersten Hilfe.

Wer sich für einen Job im Büro bewirbt und in seiner Freizeit Sport treibt, sollte das ebenfalls erwähnen, denn das ist ein Hinweis auf gesunde Aktivität.

Der formale Aufbau

Auch aus der Entfernung muss der Lebenslauf einen perfekten Eindruck machen. Auflistungen sollten immer genau untereinander stehen. Das gilt für die gesamte Bewerbung.

Der übersichtliche Lebenslauf

Ein Lebenslauf sollte maximal zwei Seiten lang sein. Gibt es zu viele Berufstätigkeiten, zu viele Schulen oder zu viele Hobbys, dann sollte man dringend streichen. Leerzeiten dürfen allerdings nicht entstehen.

Stattdessen können verschiedene Stellen zusammengefasst werden. Dabei ist viel Geschick notwendig, denn alles, was in einem Lebenslauf steht, muss den Tatsachen entsprechen. Aus dem Lebenslauf muss natürlich auch hervorgehen, ob der Bewerber aktuell in einem ungekündigten oder gekündigten Beschäftigungsverhältnis steht oder vielleicht arbeitslos ist.

Das Foto

Das Foto darf auf das Anschreiben ODER auf den Lebenslauf.

-         Es sollte von einem Fotografen als Bewerbungsfoto erstellt werden. Passbilder sind ungeeignet.

-         Es sollte außerdem aktuell sein. Das ist wichtiger, als sich viele Bewerber vorstellen.

-          Frisur und Kleidungsstil sollten sich nicht verändert haben.

-         Die Art wie man sich präsentiert, sollte zum Beruf passen.

-         Ein eingescanntes Foto sieht oft ordentlicher aus, als ein eingeklebts.

Nachfolgend ein Lebenslauf. Die kursiv geschriebenen Hinweise vor dem Ausdrucken bitte löschen, sie dienen nur der Erklärung)

Georg Mustermann

Musterstraße  ·  10101 Musterstadt ● Tel.:01000-1000

E-Mail: g.mustermann@test.com

Lebenslauf Foto hier!

Persönliche Daten

Name:                                    Georg Mustermann  (Namen eintragen)

Geburtsdaten:                       01.01.1990               (Geburtsdatum eintragen)

Familienstand:                   ledig                         (Familienstand eintragen)

Staatsangehörigkeit:          österreichisch          (Nationalität eintragen)

Kinder:                               keine                        (Kinder, eintragen)

Schulbildung

01.07.96 – 14.06.00            Grundschule Musterstadt (erste Schule)

01.08.00 – 10.07.05            Hauptschule Musterstadt (weiterführende Schule)

01.09.05 – 01.04.09           Ausbildung Musterbetrieb    (Ausbildung)

Praktische Erfahrungen (ausgeübte Berufe und Fortbildungen hier eintragen)

-    Seit 2009 fest angestellt im Musterbetrieb als Mustermitarbeiter

-         Im Mai 2010 Fortbildung zum Musterbetriebsleiter

-         Im November 2010 Fortbildung in SAP

Sprachen (weglassen, bei fehlenden Sprachkenntnissen!)

-         Englisch verhandlungssicher

-    Französisch Grundkenntnisse

Besondere Kenntnisse (falls vorhanden!)

-     Jan bis März 2008 EDV-Fortbildung mit Zertifikat

Ehrenamtliche Tätigkeit (falls vorhanden)

-         seit 1989 freiwillig tätig bei der Bergwacht

Datum und Unterschrift

Du musst dich einloggen um Kommentare schreiben zu können.

Über Jobs Austria | Impressum | Kontakt | Partner | Tools | Datenschutz | AGB's | Beiträge (RSS)