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Gehaltsverhandlungen beim Vorstellungsgespräch |
07/01/2010 |
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Häufig wird beim Vorstellungsgespräch relativ zum Ende hin die heikle Frage nach den Verdienstvorstellungen des Bewerbers in den Raum geworfen. Viele Bewerber auf Job Suche zeigen sich hier immer wieder verunsichert. Nicht wenige Bewerber gehen unvorbereitet an diese Frage heran und dies wirft nicht unbedingt das beste Licht auf den Bewerber. Um Fehler zu vermeiden und sich die Chance auf Jobangebote nicht zu verbauen, sollte man sich gut auf diese Frage vorbereiten.
Vor dem Vorstellungsgespräch recherchieren
Die Frage nach den Gehaltsvorstellungen darf den Bewerber auf Jobsuche nicht unerwartet treffen. Besser sollten sich Bewerber schon bei der Einladung zum Vorstellungsgespräch Gedanken darüber machen, welche Erwartungen sie in finanzieller Hinsicht haben. Je nach Position und Unternehmen sowie je nach Region kann eine Tätigkeit sehr unterschiedlich bezahlt werden. Daher ist es ratsam, vor dem Vorstellungsgespräch zu recherchieren, welche Faktoren sich auf das Gehalt in der jeweiligen Branche auswirken und wo bei der angestrebten Position die Grenzen nach unten und oben liegen.
Gerade regional finden sich hier starke Schwankungen. Zudem sollte man sich auch über die Situation der Unternehmen, die Stellen inserieren, kundig machen, um eine realistische Gehaltsvorstellung abzugeben. Das Internet bietet hier eine sehr gute Quelle, denn hier finden sich Tarifverträge und Gehaltsrechner, die genutzt werden können. Doch auch diese können nur als Anhaltspunkt dienen.
Verkaufen Sie sich nicht unter Wert
Auch in Zeiten, in denen Unternehmen an den Gehältern sparen möchten, sollte man sich ganz klar positionieren und entsprechend seiner Qualifikation und entsprechend der zu besetzenden Position klare Gehaltsvorstellungen für sich haben. Ob diese letztlich durchsetzbar sind steht auf einem anderen Blatt und natürlich sollten die Vorstellungen nicht übertrieben sein. Doch jede Arbeit hat ihren Wert und diesen sollte man auch kennen.
Wer bei den Gehaltsverhandlungen mit zu niedrigen Vorstellungen ins Rennen geht, der hinterlässt häufig einen inkompetenten Eindruck und den Eindruck, um jeden Preis eine Arbeitsstelle zu benötigen. Dies schmälert die Chancen auf eine Einstellung gewaltig und so sollte man seinen eigenen Wert und vor allem den Wert, den man durch seine Arbeitsleistung erbringt, gut kennen.
Klare Vorstellungen, die verhandelbar sind
Wer mit klaren Gehaltsvorstellungen in ein Gespräch geht, der sollte mit der oberen Grenze beginnen und sich selbst eine Untergrenze bezüglich des Gehaltes setzen. An der Reaktion des Gegenübers merkt man sehr schnell, ob die Gehaltsvorstellung durchsetzbar ist oder nicht. Häufig kommt ein klarer Gegenvorschlag, doch auch diesem muss man nicht unbedingt sofort übernehmen. Unternehmen, die Jobs inserieren, haben für gewöhnlich einen gewissen Spielraum bei der Gestaltung des Gehalts, den Sie auch etwas ausreizen sollten.
Auch beim Vorstellungsgespräch lohnt es sich, bei der Gehaltsfrage die eigenen Belange nicht hinten anzustellen. Der Mut, in die Verhandlung zu gehen und mit Fakten ein entsprechend gutes Gehalt auszuhandeln, wirkt sich positiv aus. Wer weiß, welchen Wert seine Arbeitskraft hat, der kann auch den Gesprächspartner überzeugen. Jedoch sollte man nicht stur an einer Obergrenze kleben, sondern auch die Argumente der Gegenseite hören und diese entsprechend berücksichtigen bzw. entkräften.
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