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Was man aus einer Stellenanzeige herauslesen kann |
19/12/2009 |
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Wenn Unternehmen Stellen inserieren, besteht die Stellenanzeige üblicherweise aus mehreren Teilen: einer Beschreibung des Unternehmens, der Berufsbezeichnung des gesuchten Mitarbeiters, einer Erklärung der konkreten Tätigkeit sowie eine Auflistung der vom Bewerber erwarteten Qualifikationen und Fähigkeiten. Abschließend kann eine Stellenanzeige zusätzlich eine Zusammenfassung der Leistungen durch den Arbeitgeber enthalten.
Diese Informationsblöcke können auch in anderer Reihenfolge verfasst sein. Der Bewerber kann in jedem Fall aus der Stellenanzeige wichtige Informationen über den Job und das Unternehmen herauslesen. Da die Stellenanzeige die Grundlage für eine Bewerbung stellt, sollte sie äußerst aufmerksam gelesen werden. Der erste Punkt in der Anzeige ist meist eine Kurzbeschreibung der inserierenden Firma.
Was charakterisiert die ausschreibende Firma oder Abteilung?
Firmen, die Jobs inserieren, stellen sich in diesem Informationsblock kurz vor. Der Bewerber kann einen ersten Überblick über die Branchenzugehörigkeit und Größe der Firma sowie deren Zielsetzung und grundsätzliche Aufgaben gewinnen. Folgt eine detailliertere Beschreibung der Abteilung, für die ein Mitarbeiter gesucht wird, kann der Bewerber bereits in der Stellenanzeige in einem ersten Eindruck sein künftiges Aufgabengebiet kennen lernen und sehen, welche Tätigkeiten er im Arbeitsalltag ausführen soll. Darauf folgt meist eine Zusammenfassung der Qualifikationen und Fähigkeiten, die der Bewerber für diese Tätigkeiten vorweisen muss.
Was erwartet das Unternehmen vom Bewerber?
Viel Raum nimmt in einer Stellenanzeige üblicherweise der Punkt ein, was vom Bewerber erwartet wird. Diese Informationen können Arbeitssuchende in Anzeigen, in denen Firmen einen Job inserieren, zwei Informationsblöcken entnehmen: Der detaillierteren Beschreibung des Aufgabengebietes und der Auflistung, welche Qualifikationen und Kenntnisse der künftige Mitarbeiter mitbringen muss. Diese Informationen können unterschiedlich dargestellt sein: „Sie betreuen internationale Großkunden in allen Fragen der Zusammenarbeit“ oder „Wir erwarten verhandlungssicheres Englisch“ weisen beide auf die zwingende Voraussetzung hin, dass der Bewerber die englische Sprache in Wort und Schrift absolut fehlerfrei beherrscht.
Auch Beschreibungen der „soft skills“ wie etwa Teamfähigkeit, Freude am Umgang mit Menschen oder Kommunikationsfähigkeit geben Aufschluss darüber, was die Firma erwartet. Diese Punkte sollte der Bewerber sehr aufmerksam lesen und in seiner Bewerbung darauf eingehen, sowohl in seinem Bewerbungsschreiben als auch in seinem Lebenslauf.
Welche Leistungen kann der Bewerber vom Unternehmen erwarten?
Die meisten Stellenanzeigen, bei weitem jedoch nicht alle, enthalten Angaben zu den Leistungen des Arbeitgebers. Dies können Angaben zum Gehalt sein oder zur Eingruppierung nach einem bestimmten Tarifvertrag, Zusatzleistungen wie etwa eine Betriebsrente, Angaben zu Möglichkeiten der Weiterbildung oder zur Supervision.
Eine kleine, aber wichtige Information sollte der Bewerber keinesfalls überlesen: Angaben zur gewünschten Bewerbungsform. Meist steht am Ende der Stellenanzeige die Information, wie der Arbeitgeber kontaktiert werden möchte (vorab telefonisch, schriftlich, per Email) einschließlich dem Namen der Kontaktperson. Daran sollten Bewerber sich halten – und auch hier sehr genau hinsehen: Wird der Name der Kontaktperson falsch geschrieben, kann es sein, dass die Bewerbung direkt in den Papierkorb wandert.
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