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Zur Qualifikation passende Jobs finden |
19/12/2009 |
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Mit einer bestimmen Ausbildung ist man befähigt, entsprechende Jobs gut erfüllen zu können. Wer ein Berufsbild erlernt hat (z. B. Koch, Sozialarbeiter, Klempner) hat es deutlich leichter, sich auf Jobs zu bewerben als Menschen mit einer „diffusen“ Berufsbezeichnung. Geisteswissenschaftler beispielsweise erwerben im Studium umfassende Kenntnisse, haben nach dem Abschluss jedoch keine prägnante Berufsbezeichnung. Jobs sind nicht auf ihren Titel hin ausgerichtet.
Bei anderen Berufen, etwa aus dem Wellness- und Gesundheitsbereich, sind die Ausbildungsmöglichkeiten unterschiedlich, die Qualifikationen nicht einheitlich standardisiert und die Berufsbezeichnung wenig aussagekräftig (beispielsweise Wellnesstherapeut). Daher müssen sich Menschen auf Job suche mit den tatsächlich vorhandenen, eigenen Fähigkeiten auseinandersetzen und Stellenangebote für entsprechende Jobs aufmerksam lesen. Nur so lässt sich feststellen, ob die eigenen Qualifikationen wirklich zu den ausgeschriebenen Jobs passen.
Anzeigen aufmerksam lesen
Wenn Firmen oder Einrichtungen Stellen inserieren, haben sie ein bestimmtes Anforderungsprofil vor Augen. Dieses müssen sie kurz und knapp in der Anzeige darstellen und der Arbeitssuchende muss in der Lage sein, dieses Anforderungsprofil zu erkennen. So teilen sich die Anforderungen in die sogenannten „hard skills“ wie konkrete Arbeitserfahrung in einem bestimmten Bereich (etwa Sicherheit im Umgang mit MS Office) und die weniger konkreten „soft skills“ wie etwa Teamfähigkeit.
Arbeitssuchende sollten sich bei allen Jobs die einzelnen gesuchten Kriterien herausschreiben und genau prüfen, ob sie diese erfüllen und dabei manchmal um die Ecke sehen. Wer keine Erfahrung mit einem bestimmten Computerprogramm hat, aber vielleicht mit einem anderen, kann sich dennoch bewerben und darauf verweisen, dass er sich bereits einmal in einen ähnlichen Bereich eingearbeitet hat und dies jederzeit wieder tun kann. Grundsätzlich gilt: Auch wenn man nicht alle geforderten Qualifikationen erfüllt, sich aber realistisch in der Lage sieht, den Anforderungen gerecht zu werden, lohnt es sich, sich zu bewerben.
Die Qualifikation ist nicht alles
Grundsätzlich sollte man sich klar machen, in welche Richtung das eigene Interesse geht und welche Jobangebote man eigentlich sucht. Eine nicht ausreichende Qualifikation ist nicht zwingend ein Grund, eine Stelle nicht ausüben zu können. Wenn Arbeitgeber Jobs inserieren, suchen sie in erster Linie einen engagierten Mitarbeiter.
Wer vermitteln kann, dass er die geforderte Qualifikation zwar nicht vollständig erfüllt, sich jedoch ehrlich für die Stelle interessiert und bereit ist, zu lernen und sich entsprechend fortzubilden, kann bessere Karten haben als ein besser ausgebildeter, aber weniger interessierter Bewerber auf Job Suche. Daher kommt es zum großen Teil auch auf die Einstellung an. Wer bereit ist, etwas zu investieren und sich in hohem Maße für die Stelle zu engagieren, kann mit seinem persönlichen Engagement mangelnde eine Qualifikation wettmachen. Erlernbar ist grundsätzlich alles.
Dennoch sollte man sich nichts vormachen: Wer Koch gelernt hat, kann auch mit noch so großem Engagement nicht als Arzt arbeiten. Es sei denn, er erlernt die notwendigen Qualifikationen. So sollten sich beide Aspekte ergänzen, wenn man eine realistische Chance auf Jobangebote haben möchte.
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